Terra incognita

Aïr und Ténéré Naturreservat

19.44° N, 9.22° E

Das Naturreservat Aïr und Ténéré ist mit 77.000 km² das größte Schutzgebiet Afrikas. Es wurde 1988 eingerichtet und zählt seit 1991 zum Welnaturerbe. Allerdings wurde es bereits aufgrund des Tuareg-Aufstands bereits 1992 auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.

Das Naturreservat vereint das vulkanische Bergmassiv Aïr und einen Teil der Ténéré-Wüste.

 

19.41° N, 9.35° E

© 2014 Google, DigitalGlobe

Kernzone des Naturreservats (© 2014 Google, DigitalGlobe)

 

18.10° N, 8.79° E

© 2014 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe

Ausschnitt aus dem Aïr-Gebirge (© 2014 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe)

Burgen und Stadtmauern von König Eduard in Gwynedd

52.86° N, 4.11° W

Die Burgen und Stadtmauern von König Eduard in Gwynedd wurden 1986 in die Liste des Welterbes als Weltkulturerbe aufgenommen. Sie umfassen die Burgen Harlech, Conwy, Beaumaris und Caernarfon sowie die Stadtmauern der Städte Conwy und Caernarfon. Die Bauten wurden im 13. Jahrhundert nach der Eroberung Wales‘ durch König Eduard I. errichtet und liegen im ehemaligen walisischen Königreich Gwynedd.

 

53.14° N, 4.28° W

© 2013 Google, Getmapping plc

Caernarfon Castle mit angrenzender Altstadt (© 2013 Google, Getmapping plc)

 

53.28° N, 3.83° W

© 2012 Google, Getmapping plc

Conwy mit sehr gut erhaltener, nahezu vollständiger Stadtmauer und dem Conwy Castle (© 2012 Google, Getmapping plc)

 

53.26° N, 4.09° W

© 2012 Google, Getmapping plc, Bluesky, Infoterra Ltd & COWI A/S

Schloss Beaumaris mit dem angrenzenden Ort (© 2012 Google, Getmapping plc, Bluesky, Infoterra Ltd & COWI A/S)

 

Harlech Castle vom StreetView-Blick

Harlech Castle vom StreetView-Blick

 

Harlech Castle vom StreetView-Blick

Conwy Castle vom StreetView-Blick

Naturschutzgebiet Nimba-Berge

7.56° N, -8.46° W

Das Naturschutzgebiet „Nimba-Berge“ ist ein Naturpark in Guinea und der Elfenbeinküste. Er wurde 1944 gegründet und 1981 aufgrund seiner Artenvielfalt in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.

Die Hänge der Nimba-Berge sind mit dichtem Wald bedeckt, wohingegen die höheren Lagen durch grasbewachsenes Grünland eingenommen werden. Die Nimba-Berge beherbergen eine reichhaltige Fauna und Flora mit endemischen Arten wie einer lebendgebärenden Kröte und Schimpansen, die Steine als Werkzeuge verwenden.

Seit 1992 stehen die Nimba-Berge auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes, da der Naturpark durch den geplanten Abbau von Eisenerz sowie Flüchtlingslagern in Guinea sowie einer fehlenden Parkkontrolle in der Elfenbeinküste aufgrund des Bürgerkriegs bedroht ist.

Nationalpark Bialowiezer Urwald

52.75° N, 23.94° E

Der Nationalpark „Bialowiezer Urwald“ ist ein Nationalpark in Polen sowie Weißrussland und wurde 1979 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Er liegt auf der Wasserscheide zwischen Ostsee und Schwarzem Meer.

Dieses riesige Waldgebiet besteht aus immergrünen Bäumen und Laubbäumen. Es ist die Heimat einiger bemerkenswerter Tierarten. Dazu gehören selten Säugetiere wie der Wolf, der Luchs und der Otter sowie etwa 300 Wisente, die im Nationalpark wieder angesiedelt wurden.

Westnorwegische Fjorde – Geirangerfjord und Nærøyfjord

60.96° N, 7.01° E

Der Geiranger– und Nærøyfjord sind Bestandteil der westnorwegischen Fjordlandschaft, die 2005 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Die beiden Fjorde gehören zu den längsten und tiefsten Fjorden der Welt und können sowohl als archetypische als auch landschaftlich herausragendsten  Fjordlandschaften überhaupt betrachtet werden.

Ihre außergewöhnliche Schönheit rührt von ihrer Enge und ihren steilen kristallinen Felswänden her, die sich bis zu 1400 m aus der Norwegischen See erheben und bis zu 500 m unter der Meeresoberfläche reichen. An den Klippen der Fjorde stürzen zahlreiche Wasserfälle herab. Die Landschaft beinhaltet außerdem ein weites Spektrum an mit den Fjorden verbundenen Naturphänomenen, sowohl terrestrisch als auch marin wie z.B. submarine Moränen oder Meeressäuger.

Urwälder von Komi

62.33° N, 58.80° E

Die Urwälder von Komi befinden sich im nördlichen Ural und wurden 1995 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Sie umfassen 3,28 Millionen ha Tundra und Bergtundra sowie das größte zusammenhängende Urwaldgebiet Europas. Dieses riesige Gebiet mit Nadelbäumen, Espen, Birken, Mooren, Flüssen und Seen wird seit über 50 Jahren erforscht. Es bietet wertvolle Nachweise für den Einfluss natürlicher Prozesse auf die Biodiversität der Taiga.

Donaudelta

44.97° N, 29.41° E

Das Donaudelta ist das Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer in Rumänien und wurde 1991 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Die Donau formt hierbei eines der größten und best erhaltenen Flussdeltas Europas. Das Donaudelta beheimatet über 300 Vogelarten und 45 Süßwasser-Fischarten in seinen zahlreichen Seen und Marschen.

44.68° N, 28.88° E© 2012 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe

Bereich des Donaudeltas: Grindul Lupilor (© 2012 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe)

45.23° N, 29.09° E© 2012 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe

Seenlandschaft im Delta: Lacul Furtuna (rechts) und Lacul Martin (links)(© 2012 Google, Cnes/Spot, DigitalGlobe)

45.24° N, 29.56° E© 2012 Google, DigitalGlobe, TerraMetrics

Bereich des Donaudeltas: Letea (© 2012 Google, DigitalGlobe, TerraMetrics)

Nationalpark Durmitor

43.24° N, 19.03° E

Der Nationalpark „Durmitor“ liegt in Nordmontenegro und wurde 1980 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Dieser atemberaubende Nationalpark wurde durch Gletscher geformt und  wird von Flüssen und unterirdischen Fließgewässern durchschnitten.

Entlang des Tara-Canyons (Bild oben), welcher mit 1300 m die tiefste Schlucht in Europa ist, sind die dichten Pinienwälder mit klaren Seen durchsetzt und beherbergen eine große Anzahl an endemischen Arten. Im unteren Bild ist die Südflanke des Durmitor-Massivs zu sehen.

© 2012 Google, Cnes/Spot

Südflanke des Durmitor-Massivs (© 2012 Google, Cnes/Spot)

43.1° N, 19.04° E

 

 

Laurisilva von Madeira

32.76° N, 17.00° W

Der Laurisilva von Madeira ist ein Lorbeerwald auf der portugiesischen Insel Madeira und wurde 1999 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Er ist ein herausragendes Relikt eines ehemals weit verbreiteten Lorbeerwaldtyps. Es ist die größte erhaltene Fläche an Lorbeerwäldern und besteht zu etwa 90% aus Primärwald. Er enthält eine einzigartige Sammlung von Pflanzen und Tieren, auch endemische Arten wie die Silberhalstaube.

Region Ohrid

41.11° N, 20.79° E

Die Region „Ohrid“ umfasst den See und die Stadt gleichen Namens im Südwesten von Mazedonien und wurde 1979 zu den UNESCO-Listen des Weltnatur- sowie Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Stadt Ohrid  gehört zu den ältesten menschlichen Siedlungen in Europa und hatte ihre Blütezeit hauptsächlich zwischen dem 7. und 19. Jahrhundert. Hier liegt auch das älteste slawische Kloster (St. Pantelejmon). Die Ikonensammlung der Stadt umfasst mehr als 800 Ikonen im byzantinischen Stil aus dem 11. bis 14. Jahrhundert. Nach der Tretiakov-Galerie in Moskau ist diese eine der wichtigsten Ikonensammlungen der Welt.

Äolische Inseln

38.57° N, 14.56° E

Die Äolischen Inseln ist eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs nördlich Siziliens und sind 2000 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurden. Berühmt  sind die Inseln vor allem wegen der Insel Volcano, von deren Namen die Bezeichnung Vulkan abgeleitet wurde, und dem Stromboli auf der gleichnamigen Insel bekannt, der für seine regelmäßige Aktivität berühmt ist. Auf dem oberen Bild ist die Insel Filicudi zu sehen.

© 2012 Google, Cnes/Spot, TerraMetrics

Die Insel Salina (© 2012 Google, Cnes/Spot, TerraMetrics)

38.56° N, 14.84° E

Nationalpark Plitvicer Seen

 44.88° N, 15.61° E

Der Nationalpark „Plitvicer Seen“ liegt im Karstgebiet Zentralkroatiens und wurde bereits 1979 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Er ist für seine kaskadenförmig angeordneten Seen berühmt, die durch natürliche Barrieren voneinander getrennt sind. Davon sind einige auf dem Bild erkennbar.

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